Workshop / ab 10 Jahre
Dokumentarische Arbeitsweisen im Unterricht
Der Workshop verbindet die gemeinsame Rezeption von Ausschnitten aus Dokumentarfilmen mit einer eigenen, praktischen Filmproduktion der Schüler:innen.
Angelehnt an die seit vielen Jahren an Berliner und Brandenburger Schulen erprobte Methodik von „cinema en curs – filmen macht schule“ arbeiten Klassen mit Ausschnitten künstlerischer Dokumentarfilme und analysieren filmische Mittel wie Bildausschnitt, Ton, Rhythmus und Perspektive. Auf dieser Basis erkunden die Schüler:innen mit Smartphones oder Tablets ihre Umgebung, entwickeln kurze dokumentarische Sequenzen und entdecken Themen aus Alltag, Biografie und sozialem Umfeld als dokumentierenswert.
Die begleitenden Lehrkräfte lernen praxiserprobte, direkt übertragbare Methoden kennen, wie sie Film im Fachunterricht (z.B. Deutsch, Geschichte, Politische Bildung, Kunst) einsetzen können – von der gezielten Szenenanalyse bis zur eigenen Projektarbeit. Die Schüler:innen lernen, je nach Zeitrahmen und Schwerpunktlegung, im Team Entscheidungen zu Dreh, Bildgestaltung und Schnitt zu treffen, aber auch Off-Texte zu verfassen. So werden medienkritische und ästhetische Kompetenzen ebenso gestärkt wie soziale und kommunikative Fähigkeiten. Das Angebot richtet sich an Klassen und Lehrkräfte aller Schulformen, die Film prozessorientiert und fächerübergreifend als Bestandteil ihrer Unterrichtspraxis kennenlernen möchten.
Erste Erfahrungen mit der dokumentarischen Arbeit sind bereits in 1- und 2-Tages-Workshops umsetzbar, für umfangreichere Filmarbeiten bietet sich eine Projektwoche an.
Anknüpfungspunkte für die Unterrichtsgestaltung: Sprachliche und soziale Kompetenzentwicklung, Demokratiebildung, Gruppenprozesse und kooperatives Lernen, Individuelle Förderung, Medienkompetenz, Ästhetische Bildung, Fächerübergreifendes Lernen
Weitere Informationen und Absprache: info@kijufi.de
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